Bei MP3 handelt es sich um ein stark komprimiertes Datenformat für Musik. Es macht sich die Tatsache zunutze, dass das menschliche Gehör Töne nicht wahrnimmt, die von anderen, sehr viel stärkeren Tönen überlagert werden. Die schwächeren Frequenzen lassen sich daher ohne Abstriche am Klangeindruck herausfiltern. Das Verfahren entwickelte Karlheinz Brandenburg am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen bereits in den 80er Jahren. Das Internet mit einer vergleichsweise geringen Übertragungskapazität verhalf MP3 in den letzten Jahren zu seiner heutigen, universellen Verbreitung.