Den bei der Papiererzeugung hergestellten Faserbrei aus Holz bezeichnet man Holzschliff. Es handelt sich um einen Halbstoff oder Halbzeug, der durch Zugabe von Leim, Füll- und Farbstoffen in der Mischbütte zum Ganzzeug oder Ganzstoff wird. Eine Langsiebmaschine macht daraus Papierbahnen. Erfunden wurde der Holzschliff 1843 von dem sächsischen Weber Friedrich Gottlob Keller (1816 – 1895). Unabhängig von Keller gelang es dem Kanadier Charles Fenerty um dieselbe Zeit, aus Holzschliff ein Papier herzustellen.